
Übersicht
- Juristische Grundlagen für Rückforderungen
- Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
- Der Verlauf einer gelungenen Rückforderung
- Notwendige Dokumente und Nachweise
- Verjährungsfristen beachten
- Kosten und Gewinnchancen
Rechtliche Grundlagen für Erstattungen
Die Option, Geldverluste von Online-Glücksspielanbietern zurückzufordern, beruht auf unterschiedlichen rechtlichen Fundamenten. In Deutschland unterliegen Glücksspielangebote strengen gesetzlichen Anforderungen. Anbieter ohne valide deutsche Genehmigung agieren in einer bestimmten rechtlichen Grenzzone, was Spielern unter spezifischen Umständen Rückforderungsansprüche ermöglicht.
Der Bundesgerichtshof hat in zahlreichen Urteilen bekräftigt, dass Vereinbarungen mit nicht lizenzierten Anbietern unwirksam sein können. Jene Nichtigkeit entsteht daraus, dass Spielverträge ohne adäquate Erlaubnis gegen bestehende Glücksspielrecht zuwiderhandeln. Nutzer können sich auf die Nichtigkeit solcher Verträge berufen und die getätigten Einsätze zurückverlangen.
| Mangelnde deutsche Lizenz | Sehr hoch | 85-95% |
| Verletzung gegen Glücksspielstaatsvertrag | Bedeutend | 75-90% |
| Ungenügende Spielerschutzmaßnahmen | Durchschnittlich bis groß | 60-80% |
| Falsche Werbung | Mäßig | 50-70% |
Welche Art Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Keineswegs jeder Nutzer kann ohne weiteres Gelder zurückfordern. Gewisse Kriterien müssen erfüllt sein, auf dass eine Rückzahlung Aussicht auf Erfolg hat. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass der betreffende Anbieter zum Zeitpunkt der Teilnahme keine valide deutsche Glücksspiellizenz besaß.
Außerdem muss der Nutzer nachweisen in der Lage sein, dass tatsächlich Geldtransaktionen stattgefunden haben haben. Kronixbet Hilfe bietet umfassende Informationen zu allen relevanten Facetten. Weitere wichtige Elemente sind der Aufenthaltsort des Kunden in Deutschland sowie die Erfassung aller Transaktionen.
Hauptfaktoren für eine positive Rückforderung
- Nicht vorhandene Lizenzierung: Der Anbieter verfügte über keinerlei gültige bundesweite Erlaubnis zum Moment der Spielteilnahme
- Belegbare Verluste: Alle Transaktionen lassen sich durch Bankauszüge oder Bildschirmaufnahmen belegt werden
- Deutscher Wohnsitz: Der Spieler hatte seinen Wohnsitz in Deutschland während der Nutzungszeit
- Zeitliche Relevanz: Die Einbußen liegen innerhalb der geltenden Zeitspanne
- Keinerlei Auszahlungen: Nicht erfolgte ausgezahlte Ergebnisse können ebenfalls rückgefordert werden
Der Prozess einer gelungenen Rückforderung
Der Ablauf der Geldrückforderung folgt einem geordneten Ablauf. Zunächst erfolgt eine Überprüfung der persönlichen Situation durch fachkundige Rechtsanwälte. Diese analysieren die Erfolgschancen und erstellen eine ausführliche Aufstellung aller maßgeblichen Transaktionen.
Im darauffolgenden Schritt wird eine außergerichtliche Forderung an den Provider gesendet. Viele Anbieter antworten bereits auf solche Aufforderung und vornehmen freiwillig Zahlungen, um aufwendige Gerichtsverfahren zu umgehen. Falls dies nicht solches nicht der Fall sein, schließt sich an die Einleitung eines juristischen Verfahrens.
Notwendige Dokumente und Nachweise
Die Erfassung aussagekräftiger Beweismittel ist entscheidend für den positiven Ausgang einer Rückzahlung. Bankauszüge bilden die zentrale Grundlage, da sie alle Ein- und Auszahlungen dokumentieren. Screenshots von Spielverläufen, E-Mail-Korrespondenz mit dem jeweiligen Anbieter sowie Registrierungsbestätigungen ergänzen die Dokumentation.
| Auszüge mit Zahlungen | Unverzichtbar | Bei der Hausbank anfordern |
| Spielhistorie/Wettverläufe | Besonders wichtig | Beim Provider herunterladen |
| E-Mail-Korrespondenz | Bedeutsam | Aus Postfach exportieren |
| Screenshots der Website | Hilfreich | Selbst erstellen |
| Bestätigung | Förderlich | In elektronischer Post suchen |
Zeiträume beachten
Die Verjährungsfrist für Ansprüche beträgt in der üblichen Regel drei Jahre. Diese Frist beginnt mit dem Ende jenes Jahres, in welchem der Anspruch begründet ist und besagter Gläubiger davon Wissen erlangt hat. Ein bestätigter Fall zeigt: Ein Spieler konnte erfolgreich Verluste aus jenem Zeitraum von 3 Jahren zurückfordern, wonach er durch einem Zeitungsartikel von eigenen Rechten Kunde erhalten hatte.
Die mehrjährige Verjährungsfrist kann sich jedoch verlängern, wenn der Spieler erst zu einem später von seinen Rückforderungsrechten Kenntnis erlangt. Instanzen haben in diversen Urteilen bestätigt, dass die die Kenntnis bezüglich der fehlenden Lizenz des Providers für den Beginn maßgeblich ist.
Aspekte, die die Zeitspanne beeinflussen
- Informationserhalt: Der Moment, an dem der Spieler von einer Rechtswidrigkeit des Angebots erfuhr
- Stichtagsregelung: Die Frist beginnt stets zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres
- Aussetzung der Verjährung: Durch Diskussionen oder Mahnungen kann die Periode unterbrochen werden
- absolute Frist: Eine endgültige Verjährung tritt nach Ablauf von zehn Jahren auf, unabhängig von der Kenntnis
Gebühren und Erfolgschancen
Die Aufwendungen für eine Erstattung variieren je nach gewähltem Verfahren. Zahlreiche spezialisierte Kanzleien arbeiten auf Erfolgsbasis, wodurch keinerlei finanzielles Risiko für den den Mandanten erwächst. Bei jenem Modell fallen ausschließlich im positiven Fall Gebühren an, welche sich prozentual bezüglich der zurückgeforderten Geldsumme orientieren.
Die Erfolgschancen hängen stark von der der individuellen Lage ab. Bei Betreibern ohne heimische Lizenz liegen die durchschnittlichen Erfolgschancen bei korrekter Beweisführung zwischen 80 und 95 %. Auch informelle Einigungen sind oft, da viele Provider langwierige Gerichtsprozesse vermeiden möchten sowie vergleichsweise schnell für Zahlungen bereit sind.
Die Prozessdauer beträgt durchschnittlich sechs bis achtzehn Monate, abhängig dessen, ob eine informelle Einigung erzielt werden kann oder ein Prozess notwendig ist. Im Fall von kooperativen Anbietern mag die Rückzahlung schon nach wenigen Wochen erfolgen.